Rotation Roman

Rotation Familie | Arthur Ritzel | 1971 | Mac PS, PC PS, PC TT, OT | 3 Schnitte | Klicks: 10425
Schriftfabrik: Linotype  http://www.linotype.com

Diese Schrift finden Sie unter: Serifenschrift | e-Strich: horizontal | Achse: vertikal | Strichkontrast: stark | Serifenart: parallel | Oberlängen: unterschiedlich | Anstriche: keilform | Abstrich Tropfenform | serifenbetont | verfremdet

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Sonderzeichen (Macintosh Roman) 


Sonderzeichen (ISO 8859-1) 

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Roman

Italic

Bold



Über diese Schrift  

Die Rotation gehört zu den Zeitungsschriften der neuen Generation. Der alte Clarendon-Ionic-Formentypus, der die klassizistischen Zeitungsschriften abgelöst hatte, wurde wiederum durch einen neuen verdrängt. Dieser besteht aus einer innovativen Mischung von Elementen der Renaissance-, Barock- und klassizistischen Antiqua. Begünstigt wurde dieser Trend wesentlich durch die weltweite Umrüstung zum Fotosatz und Offsetdruck, was eine größere Formenvielfalt zuließ, die selbst vor den konservativen Zeitungsschriften nicht halt machte. Die optische Qualität einer Type konnte nun besser wiedergegeben werden. Technische Neuerungen, Gründung neuer Schriftherstellerfirmen, die Unruhen der 60er Jahre und vieles mehr formten den Zeitgeist und gaben Mut zu Experimenten. So entstanden um 1968 eine Reihe individueller Zeitungsschriften wie die Concorde und die Intertype. Die Zeitungschrift Rotation, die 1971 bei Stempel/Linotype erschien und von Arthur Ritzel gezeichnet wurde, entspricht weitgehend der Intertype. Ihr Name Rotation weist daraufhin, daß die Schrift für den Rotations-Zeitungsdruck konzipiert wurde. Die Rotation enthält mehrheitlich Stilmerkmale der Renaissance-Antiqua. Ihr Schriftbild ist etwas kräftiger als das der exklusiven Times, welche für die Rotation fast zu fein war. Insgesamt kann man die Rotation trotzdem eher den leichteren Zeitungsschriften zuordnen. Ihre schmale Laufweite macht sie sehr ökonomisch und ermöglicht besonders beim Satz schmaler Textspalten eine leichte Handhabe. (Quelle: Linotype)