Diskus

Diskus Familie | Martin Wilke | OT | 2 Schnitte | Klicks: 12335
Schriftfabrik: Linotype  http://www.linotype.com

Diese Schrift finden Sie unter: Handschrift | Art: freihand

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Sonderzeichen (Macintosh Roman) 


Sonderzeichen (ISO 8859-1) 

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Medium  
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Über diese Schrift  

Besonders in den 30er Jahren kam es zu einer verstärkten Produktion moderner Schreibschriften. Auch die Diskus von Martin Wilke, die 1938 bei der Stempel AG erschien, stammt aus dieser Zeit. An der Diskus, die ähnlichkeit zur ein Jahr zuvor entstandenen Coronet von R. H. Middleton aufweist, lassen sich deutlich die Eigenschaften aller modernen Schreibschriften ableiten. Charakteristisch für diese ist die unformale, unkalligraphische Flüchtigkeit einer Schreibschrift des täglichen Gebrauchs. Dadurch unterscheiden sich die moderenen Schreibschriften von ihren historischen Vorläufern, die Druckrepliken der gleichzeitigen kalligraphischen Schriften waren. Der sehr dynamische und schwungvoll mit einer Breitfeder gezogenen Strich der Diskus verleiht dieser Schrift ihren lebendig, persönlichen und ausdrucksstarken Charakter. Die Versalien lassen sich als Initialen vorteilhaft mit anderen Alphabeten mischen. Die Diskus eignet sich besonders für Überschriften und Lauftexte in mittleren bis großen Schriftgraden. (Quelle: Linotype)